Gesprächsraum des Arbeitskreises zum Vortrag

26. SITTLICHKEIT.doc
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Hier haben Sie die Möglichkeit, Beiträge zu dem Vortrag dieses Arbeitskreises zu verfassen, diesbezügliche Fragen zu stellen und zu beantworten. 

 

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Kommentare

  • Horst (Samstag, 04. November 2017 10:27)

    In den letzten Wochen hat sich eine weltweite Diskussion entwickelt, die viele Männer verblüfft und verunsichert. Es geht um Vorwürfe der sexuellen Belästigung in Fällen, die in der Vergangenheit von den meisten Frauen mit einer nicht ernst gemeinten bzw. gespielten Entrüstung hingenommen wurden und nun plötzlich zur Einleitung von Strafverfahren führen.

    Als Mann frage ich mich, was steckt dahinter? Einerseits kleiden bzw. entkleiden sich immer mehr Frauen so wie noch vor 20 Jahren nur Damen eines bestimmten Gewerbes und andererseits dieser weltweite Aufschrei von Frauen, die sich sexuell bedrängt fühlen.

    Ist das Heuchelei und Machtpoker? Oder ist das der Beginn einer positiv zu sehenden Entwicklung wie sie im Vortrag >Sittlichkeit< angekündigt wird:

    "Doch ist die Stunde dann vorüber, in der das Sündenbabel untergehen mußte, weil es verfault in sich zusammenbrach, dann achtet auf das weibliche Geschlecht! Sein Tun und Lassen wird Euch immer zeigen, wie Ihr seid, weil es in seiner feineren Empfindungsfähigkeit das lebt, was die Gedankenformen wollen.

    Der Umstand gibt uns auch Gewißheit, daß bei reinem Denken und Empfinden die Weiblichkeit als erste emporschnellen wird zu jenem Ideal, das wir als Edelmenschen ansehen. Dann hat die Sittlichkeit in vollem Glanze ihrer Reinheit Einzug gehalten!"

  • NM (Samstag, 04. November 2017 11:52)

    @Horst:
    "Ist das Heuchelei und Machtpoker? Oder ist das der Beginn einer positiv zu sehenden Entwicklung wie sie im Vortrag >Sittlichkeit< angekündigt wird"
    Was soll diese Frage? Ich gehe mal davon aus, dass niemand von den Lesern dabei gewesen ist und keinen dieser Fälle persönlich miterlebt hat. Aus diesem Grund ist jeder, wenn er wahrheitsgemäß antworten will, verpflichtet zu sagen: ich weiß es nicht!

  • jr.heilmeier (Samstag, 04. November 2017 13:12)

    Ganz allgemein kann festgestellt werden, dass erlittenes Unrecht an den Tag kommt. Die Menschen die Opfer waren trauen sich darüber zu sprechen. Ja, werden ermuntert es zu tun. Dies dient der allgemeinen Kenntnisnahme über den Zustand der Welt. Sodom und Gomorrha. Sicher gibt es einige die auf den Zug aufspringen, um alte Rechnungen zu begleichen.

  • jr.Heilmeier (Samstag, 04. November 2017 16:36)

    Kennen sie den Maler Hieronymus Bosch (1450-1516)
    ? Einige Bilder zum Thema passend aus entsprechenden Ebenen des sog. Jenseits aufgenommen. Dieses Treiben hat den Weg bis auf die grobstoffliche Erde gefunden. Die immerwährende Walpurgisnacht.
    Das Ende ist bekannt.

  • NM (Samstag, 04. November 2017 18:32)

    @Herr Heilmeier:
    Warum diese Doppelzüngigkeit? Im AK "Wie bist du, Mensch" schreiben Sie u.a.:
    "Erkenne Dich selbst - alles kommt ans Tageslicht. Ein Läuterungsprozeß. Jeder der sich dem Lichte öffnet wird mit seinen Fehlern und Schwächen konfrontiert -"

    Warum wenden Sie Ihre eigenen Worte hier nicht an? Woher kommt plötzlich diese 180 Grad-Kehrtwende? Kann es sein, dass die vermeintlichen Opfer auf diese Art und Weise lediglich mit ihren Schwächen und Fehlern konfrontiert werden?

  • Brille (Samstag, 04. November 2017 20:59)

    Oh Mann, was für ein langweiliger Käse!
    Schmeckt weder nach „ihm noch nach ihr.“

    Herzhaft tönt all dies nicht gerade.

    Was macht Ihr denn nur? Wie langweilig ist das denn?

    @ NM
    @ jr.Heilmeier
    Ich glaube, neben dem Café Salon wäre ein Bolzspielplatz in der Tat ganz amüsant!
    Die Herrn sind immer wieder so behende dabei, sich immer wieder gegenseitig mit Schlamm zu bewerfen, dem kann man einfach nur amüsiert zuschauen.
    Leider kommt keiner von diesen engagierten Ak Teilnehmern ins Café.
    Da wird man ja wirklich alt und grau bei und nimmt lieber den Zug auf „Gleis 9 3/4!!“:)
    Da rennt man mit seinem intuitiven Gepäck einfach frohen Mutes einfach lieber freien Sinnes durch die „Wand,“ um dorthin zu finden, wo sich einem die Lichtoase erschließt.

    Es gibt doch so Vieles Spannenderes in der Welt zu entdecken als „nur „ sich selbst!
    Nämlich auch den Nächsten! In sich selbst.

    Brille

  • jr.Heilmeier (Samstag, 04. November 2017 22:23)

    @nm
    Leider vermag ich Ihrer Logik nicht so wirklich zu folgen. Sie wollen ausdrücken, dass Opfer und Täter eine tiefere karmische Beziehung haben. Es Rechtfertigt sozusagen die Tat, weil es karmisch bedingt ist. Das ist zwar richtig aber nicht Recht.
    Das ist das Gesetz der Versuchung und des Sichauslebens.
    Jeder Mörder wäre somit der bedingungslose Handlanger des Schicksals.
    Meinen Sie das?
    .....

  • jr.Heilmeier (Samstag, 04. November 2017 22:42)

    @Brille
    Ich kann keinen Schlamm entdecken. Sie können gerne das Spannendere, sachlich soweit möglich zum Besten geben. Denke ich zumindest.
    Ich schau auch gern mal im Café vorbei.

  • NM (Sonntag, 05. November 2017 12:31)

    jr.Heilmeier (Samstag, 04. November 2017 22:23)
    „Meinen Sie das?“
    Nein, ich meine das, was ich geschrieben habe. Ich stelle mich gegen Ihre unsachliche Argumentation und gegen Ihre Ungleichbehandlung verschiedener Opfer. Wenn ich Opfer geworden bin, betrachten Sie das als recht und selbstverschuldet, den anderen gönnen Sie jedoch deren Opferrolle.

  • Santa Geronimo (Montag, 06. November 2017 18:40)

    NM
    (Samstag, 04. November 2017 11:52)
    Das haben Sie gut geschrieben.

  • helval (Sonntag, 12. November 2017 15:00)

    Vorbilder


    Es wäre schön, wenn es genügend Vorbilder gäbe in Bezug auf Sittlichkeit - sowohl männliche wie auch weibliche. Man könnte sich dann durch deren vorbildhaftes Verhalten aufschwingen in lichtere Höhen, man hätte einen Rettungsanker. Leider kann ich solche Vorbilder nirgendwo entdecken: weder bei mir noch bei anderen. Oder bin ich geistig viel zu stumpfsinnig, um wahre Sittlichkeit erkennen zu können? Stumpfsinnig geworden durch Unterlassungen und Übertretungen der göttlichen Gebote und Gesetze? Das wird es wohl sein...

    Bei mir ist es diese liebgewordene Bequemlichkeit, Trägheit, die mich kettet ans Irdische. Wie schwer fällt es mir aus dieser Komfortzone auszubrechen, in der es sich so wohlig leben läßt. Zwar denke ich sehr oft darüber nach, was ich tun müßte, um ein sittliches Leben zu führen, das dem Schöpfer wohlgefällig wäre. Aber da sind diese verlockenden Versuchungen in meinem Leben, die mich immer wieder straucheln lassen. Und jedesmal, wenn ich strauchle und mal wieder falle, stehe immer wieder auf mit dem Vorsatz, es nächstes Mal besser zu machen, standhaft zu bleiben den Versuchungen.

    Wie schwer ist es, ein sittliches Leben zu führen... Ich glaube, es ist leichter über Unsittlichkeit zu reden als über Sittlichkeit. Was Unsittlichkeit betrifft, da fallen einem etliche Dinge ein wie Pornografie, Sexsucht, unsittliches Begehren, rüpelhaftes Verhalten, dirnenhaftes Kleiden u.s.w.
    Jedoch was Sittlichkeit betrifft, da sieht es anders aus, jedenfalls was mich betrifft. Ich habe zwar Vorstellungen davon, wie ein sittlicher Mensch sein müßte; aber sie sind halt nur engbegrenzt - nie weiß ich, ob sie der Wirklichkeit entsprechen oder nur Fantasieprodukte sind, die nichts mit wirklichem Leben zu tun haben. Ja, wie müßte ein sittlicher Mensch beschaffen sein? Was müßten seine hervorstechendsten Eigenschaften sein?

  • NM (Sonntag, 12. November 2017 18:03)

    @helval
    Ich fürchte, dass man Ihre Fragen in wenigen Sätzen nicht beantworten kann. Sittlichkeit ist einer von jenen Lebensbereichen, wo unsere Empfindung herausgefordert wird. Mit Dogmen und vom Verstand aufgestellten allgemeinen Regeln kommen Sie da keinen Schritt weiter! Wenn man das dennoch tut, vermeidet man vielleicht einen bestimmten Fehler, doch der Preis dafür könnte sein, dass man eventuell einen noch viel größeren Fehler macht. Gerade hier kann Starrheit zu falschen Entscheidungen verleiten. Ich kann nur immer wieder den Kopf darüber schütteln, wie diverse Moralapostel über manche Dinge urteilen, von denen sie ganz offensichtlich eine absolut falsche Vorstellung entwickelt haben, weil sie darüber irgendwo kurz gelesen oder davon etwas gehört haben und nun meinen, dass es sich immer und überall so verhalten muss.

    Ja, es mangelt an Vorbildern, mit solchen Vorbildern wäre alles wesentlich leichter. Doch wenn ein Menschengeist auf Erden verweilt, liefert doch allein schon dieser Umstand den Beweis dafür, dass er noch nicht die notwendige Reife für ein wahrhaft sittliches Verhalten erlangt hat, denn sonst wäre er nicht mehr hier unten. Und es wäre ja auch ungerecht, einen solchen fortgeschrittenen Geist auch weiterhin hier behalten zu wollen oder ihn zu einer erneuten Inkarnation zwingen zu wollen.

    Einen Hinweis aus eigener Erfahrung möchte ich dennoch geben. Üblicherweise ist es so, dass gleich zu Beginn einer Bekanntschaft ein „Sich-Öffnen“ vom Gegenüber erwartet wird. Man wird dazu zwar nicht direkt aufgefordert, aber der Druck ist trotzdem da, und so möchte man die andere Person durch vermeintliche Unhöflichkeit und unangebrachte Zurückhaltung nicht kränken. Ja, und so kommt es, dass man vielleicht ungewollt Dinge über sich preisgibt, die man sonst für sich behalten würde, wenn nur dieser Druck und diese stille Aufforderung nicht wäre!

    Die Verführung zur Unsittlichkeit beginnt immer auf dieser unsichtbaren, feinstofflichen Ebene. Information ist Macht, und wenn man viele Dinge über sich preisgibt, entblößt man sich quasi seelisch vor dem anderen, und man gibt ihm damit auch Macht über sich. Jeder Mensch hat jedoch seine Geheimnisse, die die andere Person nichts angehen, zumindest nicht beim Beginn einer Bekanntschaft. Und aufgrund eines solchen ungewollten, zu schnellen und zu weiten Entgegenkommens gleich am Anfang, entstehen Bindungen, die sich mit der Zeit verstärken und auch in das Grobstoffliche überdringen können. Ist es dann einmal soweit, und wird der Urheber (die Urheberin) von den Folgen seines (ihres) einstweiligen Fehlverhaltens unangenehm berührt, dann, ja dann will man/frau plötzlich zurückrudern und Zurückhaltung walten lassen. Wenn also der Schaden bereits angerichtet wurde. Dann geht man/frau auch rücksichtslos über Leichen mit einem scheinheiligen Hinweis auf die notwendige Zurückhaltung. So verhalten sich Moralapostel, die vor den Menschen als rein gelten und äußerlich eine reine Weste tragen wollen. Doch wo war deren Zurückhaltung damals, beim ersten Kennenlernen und während der ersten Phase einer Bekanntschaft?

    Richtig wäre dagegen, sich beim ersten Treffen und in der Phase des Kennenlernens zurückzuhalten, und erst im weiteren Verlauf eventuell, ganz langsam, vorsichtig und mit Fingerspitzengefühl auf das Gegenüber zuzugehen. Also das Gegenteil von dem, wie das heute im zwischenmenschlichen Bereich praktiziert wird.

  • helval (Montag, 13. November 2017 00:49)

    @NM

    Danke für Ihre Antwort. Es gibt viele Stellen Ihres Textes, die zum Nachdenken anregen.

  • Martha (Montag, 13. November 2017 18:18)

    @ NM
    gut ausgedrückt!

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